Inspiration Jam 2015

Der „Back to the Future Day“ bei Fink & Fuchs

Über 25 Jahre hatten wir Zeit, um über die Zukunft, die sich die Filmemacher in „Zurück in die Zukunft 2“ für 2015 ausmalten, zu spekulieren.

Am 21. Oktober 2015, dem „Back to the Future Day“, war der Zeitpunkt für den Realitätsabgleich endlich gekommen.

Im Rahmen des Inspiration Jams gingen wir mit unseren „Special Guests“ Marty McFly und Doc Brown sowie inspirierenden Keynote-Speakern von TrendOne, present4d und dem Städel Museum auf eine Entdeckungsreise.

Denn die Frage, wie die Zukunft der Kommunikation aussehen wird und welche Trends sich daraus ableiten, wird uns weiter antreiben.

X, Y, Z: Technologie prägt Generationen

Für die einen ist es der C64, für die anderen die PS2

Digitale Revolution, Umweltprobleme und eine Ökonomie, die umgedacht werden muss: Die heutige Jugend tritt ihr Erwachsenenalter in einer Welt voller Herausforderung an. Aber auch voller Hoffnungen.

Generation X, Y oder Z, hinter jedem Buchstaben steckt nicht nur eine zeitliche Einteilung. Technologische Entwicklungen haben jede der Generationen unterschiedlich geprägt und ihr Leben nachhaltig beeinflusst.

Unser Fokus beim Jam lag auf der Generation Y, denn 2020 wird sie etwa 50% aller Arbeitnehmer in Deutschland stellen.

Suche nach dem digitalen Kick

Mobile Geräte gehören heute fest zum Alltag, als multifunktionales Entertainment- und Kommunikationsgerät-Gerät haben sie die Art, wie wir mit Informationen umgehen komplett verändert.

„First it was terrifying,
then it was thrilling.
And very soon it became boring.“

Die Welt der nachfolgenden Generation Z wird noch digitaler sein. Getrieben sind ihre Vertreter schon heute von der permanenten Suche nach neuen Plattformen und Anwendungen. Heute sind es Pinterest, Instagram, Snapchat oder Tumblr und morgen sind es schon neue Plattformen wie Wishbone.

Wie erleben Sie digitale Transformation?

René Massatti, TrendOne

Trends frühzeitig erkennen

Predictive Analytics optimieren Content-Strategie

Aufmerksamkeit ist eine der wichtigsten Währungen des 21. Jahrhunderts. Während die kognitive Aufnahmefähigkeit nur geringfügig erweiterbar ist, explodiert die Anzahl der Screens und Information rund um den Menschen.

Unternehmen machen sich neue Technologien zunutze und  kommunizieren über innovative Plattformen. Die Reaktionen lassen sich messen, Themenverläufe werden besser verstanden und inhaltliche Zusammenhänge lassen sich in Form semantischer Netze darstellen.

So hält das Thema „Big Data“ auch Einzug in die Kommunikation: Die Analyse und Auswertung der entstandenen Daten hilft dabei, Entwicklungen und Trends früher zu erkennen. Auf Basis sogenannter „Predictive Analytics“ können Content-Strategien und Storytelling weiter optimiert werden.

Attention Economy

Die Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut

Wer mit seiner Kommunikation auffallen will, muss emotionalisieren und Zusatznutzen vermitteln: Technische Hilfsmittel unterstützen das Buhlen um die Aufmerksamkeit, indem Botschaften immer genauer auf Zielpersonen zugeschnitten werden. Mit diesen so genannten Tailored Touchpoints, aber auch mit der Ansprache von Kunden über Smartphones in Verbindung mit regionalen Bezugspunkten steigt neben der Wahrscheinlichkeit auch die Qualität des Kontakts.

Wearables

Informationen mit allen Sinnen erleben

„Die Vermittlung von Inhalten funktioniert zunehmend über die Sinne und die unterschiedlichen Ebenen der Wahrnehmung. Sie rückt durch neue Devices näher an den Körper, wird sichtbar, hörbar, kann gerochen, geschmeckt und gefühlt werden. Sie ist rund um die Uhr verfügbar, wird erlebbar und dadurch vielschichtiger als je zuvor“.

René Massatti, Head of Strategy, TrendOne

Social Spin

Do you speak Emoji?

„Schneller, kürzer, visueller. Es kommt nicht von irgendwoher, dass Chats in der Kommunikation auf dem Vormarsch sind. Emojis übernehmen dabei die Funktion von Mimik und Gestik. Sie verleihen der digitalen Kommunikation die Authentizität, die bei Email und SMS fehlt.

Unternehmen erkennen langsam das Potenzial des Chats als Vermarktungskanal und es ist der nächste logische Schritt, dass geschäftliche Transaktionen per Chat abgewickelt werden. So wie bei Domino’s: Die einfache Nachricht „I love Pizza“ – natürlich als Emojis – reicht, und innerhalb von 5 Sekunden ist die Pizza bestellt.“

Michael Grupe, Vorstand, Fink & Fuchs PR

Werden Roboter uns ersetzen?

„Die Frage, ob Roboter uns die Arbeit wegnehmen ist so alt wie die Industrialisierung selbst. Ja, sie können schon heute Aufgaben übernehmen, die noch von uns ausgeführt werden. Aber lassen wir unseren Roboter doch ruhig recherchieren, Daten sammeln, analysieren und konsolidieren. Gerne kann er mir währenddessen auch noch einen frischen Kaffee bringen. Schließlich hat er sich ja gemerkt, wie ich ihn am liebsten trinke.

In dieser Zeit können wir uns auf die Dinge konzentrieren, die uns kein Roboter abnehmen kann: Nämlich gute Ideen ausdenken, neue Konzepte erstellen und noch bessere Geschichten entwickeln.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass im Zuge dieser Veränderung auch in der Kommunikationsbranche neue Jobs entstehen werden: Beispielsweise der Content-Veredler, der Virtual Reality Architect oder der Data Waste Manager. Einer muss schließlich den übrig gebliebenenen Big-Data-Müll entsorgen.“

Michael Grupe, Vorstand Fink & Fuchs PR

„Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich tun und ich verstehe.“

Konfuzius

Alexa, who is Doc Brown?

Technische Geräte werden untereinander immer stärker vernetzt sein. Das kürzlich im Rahmen des Projekts Amazon Echo gelaunchte „Alexa-Appkit“ ist eine wichtiger Schritt in der Entwicklung von Smart Toys. Sie beantworten Fragen, liefern wichtige Informationen oder spielen auf Wunsch auch die besten Hits der 80er, 90er oder von heute. Diese sprachgesteuerten Assistenten erleichtern uns das Leben und werden auch schon bald zuhause zu unserem Alltag gehören.

Wie erleben Sie digitale Transformation?

Dr. Michael Gerards, present4D

Virtual Reality

Eine Gaming-Applikation erobert das B2B-Segment

Ursprünglich wurden VR-Brillen für die Gaming Industrie entwickelt. Doch längst suchen auch andere Branchen nach dem Nutzen solcher Brillen für die spezifischen Prozesse und Abläufe in ihrem Bereich.

So wird bereits heute die VR-Technologie für Zwecke des Infotainments, des Messebaus, der Hotellerie oder für komplexe Maschinen- oder Gebäudedarstellungen eingesetzt.

Und ja, auch die begehbare Powerpoint-Präsentation ist bereits Realität – zumindest im virtuellen Raum.

Wie erleben Sie digitale Transformation?

Albrecht Sensch, Städel Museum

Art goes 3Digital

Ein Städel Museum geht neue Wege

Die Ergebnisse unserer Graphic Recorderin

Neue Perspektiven dank virtueller Räume

Eine digitale Erweiterung ermöglicht es, physische und zeitliche Barrieren zu überwinden. Anhand der virtuellen Reise durch die Geschichte des Museums bekommen Besucher Lust, sich das Museum mal „live“ anzusehen, zudem werden neue Zielgruppen adressiert. 

Im Falle des Städel Museums kann so der Bildungs- und Vermittlungsauftrag der Institution auf eine ganz neue Weise skaliert und umgesetzt werden.

Sie reisen heute Abend wie Doc Brown und Marty McFly wieder zurück in die Vergangenheit. Was erzählen Sie den Menschen?

Jens Klemann, Strateco

Das Fazit der Teilnehmer

Was nehmen Sie von dem heutigen Tag mit?

Annika Johanna Mosel, Trelleborg Sealing Solutions GmbH

Was nehmen Sie von dem heutigen Tag mit?

Heike Minich, ZVEI

Vielen Dank an alle Teilnehmer unseres Inspiration Jams

Wir sehen uns wieder im kommenden Jahr!